“Der beste Weg ist nicht der, den andere für richtig halten. Sondern der, der zu Ihnen und Ihrem Leben passt.”
Warum ein Kompass?
Vielleicht fragen Sie sich, warum ich gerade den Kompass als Sinnbild für Psychotherapie gewählt habe.
Für mich steht er für etwas, das in der Therapie von zentraler Bedeutung ist: Es gibt nicht den einen richtigen Weg.
Jeder Mensch hat eigene Erfahrungen, Werte, Bedürfnisse und Ziele. Deshalb kann auch der passende Weg nur ein individueller sein. Ein Kompass schreibt keine Richtung vor - er hilft dabei, die Richtung zu finden, die zu den eigenen Werten, Bedürfnissen und Zielen passt. Genau so verstehe ich Psychotherapie.
Orientierung statt Vorgaben
Viele Menschen kommen mit der Sorge in eine Therapie, gesagt zu bekommen, wie sie ihr Leben verändern sollten.
Meine Erfahrung ist jedoch eine andere: Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht dadurch, dass jemand von außen Lösungen vorgibt. Sie entstehen, wenn Menschen ihre eigenen Bedürfnisse, Werte und inneren Beweggründe besser verstehen und daraus Entscheidungen entwickeln, die sich für sie selbst stimmig anfühlen.
Insofern besteht meine Aufgabe nicht darin, Ihnen einen Weg vorzugeben. Sondern ich möchte Sie dabei unterstützen, Ihren eigenen Weg zu entdecken - einen Weg, der zu Ihnen, Ihrer Lebenssituation und Ihren persönlichen Zielen passt.
Den eigenen Kompass wiederfinden
Belastende Lebensphasen führen häufig dazu, dass wir den Zugang zu uns selbst verlieren. Entscheidungen fühlen sich plötzlich schwer an, vertraute Orientierungspunkte funktionieren nicht mehr und vieles erscheint unklar.
Oft wünschen sich Menschen in dieser Situation eine schnelle Antwort auf die Frage, wie es weitergehen soll.
In der Therapie geht es aus meiner Sicht zunächst um etwas anderes: Gemeinsam schaffen wir Klarheit. Wer sich selbst besser versteht, erkennt häufig neue Perspektiven und Möglichkeiten, die vorher kaum sichtbar waren.
Aus diesem Prozess kann Schritt für Schritt wieder Orientierung entstehen - nicht, weil jemand die Richtung vorgibt, sondern weil sie sich aus dem eigenen Erleben entwickelt.
Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln
Psychotherapie bedeutet für mich, Menschen ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Gemeinsam betrachten wir die Themen, die Sie belasten, ordnen Zusammenhänge ein und entwickeln neue Perspektiven. Dabei geht es nicht darum, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen, sondern Lösungen zu finden, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen.
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch die Fähigkeit besitzt, Veränderungen zu gestalten. Manchmal braucht es jedoch einen geschützten Raum, Zeit und einen verlässlichen Gesprächspartner, um den eigenen Kompass wieder bewusster wahrzunehmen.
Das Ziel meiner Arbeit
Ich wünsche mir, dass Sie am Ende einer Therapie nicht mit dem Gefühl nach Hause gehen, von meinem Rat abhängig zu sein. Vielmehr soll die Therapie Sie dabei unterstützen, Ihren eigenen inneren Kompass wieder sicherer zu nutzen.
Wenn Sie Entscheidungen mit mehr Klarheit treffen, Herausforderungen selbstbewusster begegnen und Ihren eigenen Bedürfnissen wieder mehr vertrauen können, dann hat die Psychotherapie aus meiner Sicht ihr wichtigstes Ziel erreicht.
Schwerpunkte meiner Behandlung
Im Mittelpunkt meiner therapeutischen Arbeit stehen Depressionen, Angststörungen, Zwangsstörungen und soziale Phobie. Dabei arbeite ich auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie und beziehe – je nach persönlicher Situation und therapeutischem Anliegen – auch Methoden der Schematherapie und der IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) ein.
Psychische Belastungen betreffen häufig nicht nur den einzelnen Menschen, sondern auch Partnerschaft und Familie. Wenn es für die Therapie hilfreich ist, können deshalb einzelne Gespräche gemeinsam mit Partnern oder Angehörigen stattfinden.
Nicht zu meinem Behandlungsspektrum gehören Suchterkrankungen, Essstörungen und psychotische Erkrankungen. Für diese Erkrankungen empfehle ich eine Behandlung bei entsprechend spezialisierten Kolleginnen und Kollegen oder Einrichtungen.